Alternative zum BARFen: einfach, artgerecht und ohne Stress

Alternative zum BARFen: einfach, artgerecht und ohne Stress

Wer sich mit der Ernährung seines Hundes auseinandersetzt, stößt früher oder später auf das Thema BARFen. Die Idee dahinter klingt überzeugend: natürlich, artgerecht, ohne künstliche Zusätze – so, wie ein Hund ursprünglich gefressen hat. Doch wer tiefer eintaucht, merkt schnell, dass zwischen Idee und Alltag oft ein himmelweiter Unterschied liegt. 

Dieser Beitrag erklärt ehrlich, was hinter dem Begriff BARFen steckt, was dein Hund tatsächlich braucht – und welche Alternative es gibt, die BARFen einfacher macht. Genauso natürlich und artgerecht, ohne den täglichen Aufwand.


In der Theorie überzeugend, in der Praxis überwältigend: So fühlt sich BARFen oft an.

Du willst das Beste für deinen Hund, hast dich informiert, recherchiert, Foren durchforstet – und trotzdem bleibt dieses nagende Gefühl: Mache ich das wirklich richtig? Fehlt meinem Hund etwas? 

Damit bist du nicht allein. Viele Hundebesitzer, die mit BARFen starten, kennen genau dieses Gefühl. Die Idee ist klar, der Wille vorhanden – aber irgendwo zwischen Nährstofftabellen, widersprüchlichen Empfehlungen und dem täglichen Aufwand geht die Leichtigkeit verloren. 

Das ist kein Zeichen von Unwissenheit. Es ist eine verständliche Reaktion auf ein Thema, das teilweise sehr kompliziert erscheint.  

Libaroh-Gründer Gunnar hat genau das erlebt: „Das BARFen war in meinen Augen teilweise zu kompliziert und für mich nicht immer alltagstauglich. Deshalb habe ich mich bewusst nach einer artgerechten Alternative umgeschaut. "


Zurück zum Wesentlichen: Was dein Hund wirklich braucht

Bevor es um die BARFen-Alternative geht, lohnt sich ein Blick auf das Wesentliche: Was braucht ein Hund eigentlich, um wirklich artgerecht und gesund ernährt zu werden?

Eine natürliche Ernährung orientiert sich am ursprünglichen Beuteschema des Hundes. Das bedeutet: alle relevanten Bestandteile eines Tieres, das ein Hund in freier Wildbahn erbeuten würde – in einer sinnvollen Balance. Nicht zwingend in jeder einzelnen Mahlzeit, aber regelmäßig und vollständig.

Bestandteile von Libarohs Rohfutter und der essenziellen Nährstoffe

Fleisch, Blut & Fett – tierisches Protein als Fundament

Muskelfleisch bildet die Basis jeder artgerechten Ernährung. Es liefert: 

  • Hochwertige Aminosäuren – wichtig für Muskelaufbau, Zellregeneration und Stoffwechselprozesse 
  • Blut – reich an Eisen und Spurenelementen, die die Blutbildung unterstützen 
  • Energie – durch tierisches Protein in seiner natürlichsten Form 
  • Fettlösliche Vitamine – Fett ist kein Feind, sondern ein wichtiger Träger essenzieller Nährstoffe 

Voraussetzung: Die Qualität des Fleisches muss stimmen. 

Innereien & Mägen – klein, aber unverzichtbar

Leber, Herz, Niere, Milz und Mägen liefern essenzielle Nährstoffe, die in reinem Muskelfleisch kaum vorkommen: 

  • Vitamin A – für Sehkraft, Haut und Immunsystem 
  • B-Vitamine – für Nervensystem und Energiestoffwechsel 
  • Eisen & Zink – für Blutbildung und Zellschutz 
  • Mägen – liefern natürliche Verdauungsenzyme und vorverdaute pflanzliche Anteile, die die Darmgesundheit unterstützen 

Wer Innereien und Mägen dauerhaft weglässt, riskiert echte Lücken in der Versorgung – auch wenn das Futter auf den ersten Blick vollständig wirkt. 

Knochen & Knorpel – für Zähne und Gelenke

Rohe Knochen und Knorpel sind wichtige Lieferanten für: 

  • Kalzium & Phosphor – in einem natürlichen Verhältnis, das der Körper optimal verwerten kann 
  • Kollagen aus Knorpel – unterstützt die Gelenke, besonders bei älteren Hunden oder gelenkempfindlichen Rassen 

Wichtig: Nur rohe Knochen sind geeignet. Gekochte Knochen können splittern und gefährlich werden. 

Fell – der unterschätzte Bestandteil

Fell ist einer der Bestandteile, der beim Thema Hundeernährung am häufigsten übersehen wird – dabei erfüllt es wichtige Funktionen: 

  • Liefert Rohfasern – unterstützen die Darmperistaltik und fördern eine gesunde Verdauung 
  • Natürlicher Wurmschutz – Fell kann im Verdauungstrakt dazu beitragen, Parasiten mechanisch auszuschleusen 

Als Richtwert gilt: Fell sollte 1- bis 2-mal pro Woche im Napf landen – nicht täglich, aber regelmäßig. 

Öle & pflanzliche Anteile – die sinnvolle Ergänzung 

Hochwertige Öle und pflanzliche Anteile runden die Ernährung ab: 

  • Lachsöl oder Hanföl – liefern Omega-3-Fettsäuren für Fell, Haut und Immunsystem 
  • Püriertes Gemüse – kann in Maßen sinnvoll ergänzt werden 

Pflanzliche Kost kann dein Hund nur begrenzt verwerten – tierische Bestandteile stehen deshalb klar im Vordergrund. 

Die Grundbausteine einer artgerechten Ernährung sind, wenn man sie so betrachtet, gar nicht so komplex. Was es braucht, ist ein System, das sie zuverlässig und vollständig zusammenbringt. 

Warum eine natürliche Ernährung so wichtig für die langfristige Gesundheit deines Hundes ist – und welche konkreten Auswirkungen sie auf Fell, Energie, Verhalten und Immunsystem hat – erfährst du ausführlich in einem weiteren Beitrag von uns.

Warum du deinen Hund artgerecht füttern solltest →


Eine Person steht an der Küchenzeile. Auf der Küchenzeile steht ein Hundenapf. Daneben liegt ein Taschenrechner und drei Tüten mit rohem Fleisch. Die Person steht an der Zeile und schaut auf den Taschenrechner.

Warum klassisches BARFen für viele keine dauerhafte Alternative zum Fertigfutter ist

Viele Hundebesitzer suchen nach einem Weg, einfacher zu BARFen – nicht, weil sie das Ziel aufgeben wollen, sondern weil sie einen alltagstauglicheren Weg dorthin suchen. 

Drei Punkte, die im Alltag zur Herausforderung werden können: 

1. Wissen, das sich lohnt – aber Zeit braucht 

Wer klassisch BARFt und es wirklich richtig machen möchte, beschäftigt sich mit: 

  • Nährstofftabellen und Kalzium-Phosphor-Verhältnissen 
  • Individuellen Bedarfswerten je nach Alter, Gewicht und Aktivitätslevel 
  • Regelmäßigen Anpassungen – denn der Bedarf des Hundes verändert sich im Laufe des Lebens 

Dieses Wissen ist wertvoll. Für viele ist es aber schlicht schwer, es neben dem Alltag dauerhaft aufzubauen und anzuwenden. 

2. Planung, die im Alltag nicht immer aufgeht 

Rohfleisch in ausreichenden Mengen einzukaufen, zu lagern und rechtzeitig aufzutauen – das funktioniert gut, wenn die Rahmenbedingungen passen. Für Menschen mit vollem Alltag ist diese Planung jedoch eine zusätzliche Anforderung, die langfristig zur Herausforderung werden kann. 

3. Viele Meinungen, wenig Orientierung 

Rund ums BARFen gibt es eine lebendige Community mit viel Engagement und echtem Herzblut. Gleichzeitig bedeutet die Vielzahl an Ansätzen, Empfehlungen und Überzeugungen, dass es nicht immer leicht ist, den richtigen Weg für den eigenen Hund zu finden – besonders für Menschen, die gerade erst anfangen.

 

Hund isst Rohfutter während der Besitzer daneben steht

BARFen einfach gemacht – Rohfütterung als alltagstaugliche Alternative

Die naheliegende Frage lautet: Gibt es eine Alternative zum BARFen, die einfacher umzusetzen, aber dabei genauso natürlich und artgerecht ist – ohne den täglichen Aufwand? 

Eine adäquate Möglichkeit, die sich in den letzten Jahren etabliert hat, ist fertig portioniertes Rohfutter. Die Idee dahinter ist schlicht: Zusammensetzung, Berechnung und Portionierung werden vom Anbieter übernommen – auf Basis ernährungswissenschaftlicher Grundlagen. Was im Napf landet, bleibt trotzdem rohes, naturbelassenes Fleisch – ohne Konservierungsstoffe, Zucker oder künstliche Zusätze. 

Was das konkret bedeutet: 

  • 🥩 Frisches Rohfutter aus Deutschland – naturbelassen, ohne Zusätze 
  • 📦 Fertig portioniert geliefert – keine eigene Berechnung, kein Selbstmischen 
  • ❄️ Tiefgekühlt nach Hause – über Nacht auftauen, in den Napf, fertig 
  • 🐕 Für alle Rassen geeignet – ob ernährungssensibel, heranwachsend oder ausgewachsen 

Ein wichtiger Hinweis: Das ist kein BARF-Futter im klassischen Sinne – und Libaroh bezeichnet es auch nicht so. Es ist eine eigenständige Herangehensweise an die Rohfütterung, die dasselbe Ziel verfolgt, aber einen anderen Weg geht. Artgerecht und natürlich – aber alltagstauglich.

Das Prinzip dahinter – was die Libaroh®-Woche leistet

Das Herzstück unseres Konzepts ist ein 7-Tage-Turnus. Das Grundprinzip: Nicht jede einzelne Mahlzeit muss für sich vollständig sein – aber innerhalb von sieben Tagen enthält das Futter alle essenziellen Bestandteile eines Beutetieres. 

Was in der Libaroh®-Woche steckt: 

  • 🥩 Fleisch & Blut 
  • 🫀 Innereien & Mägen 
  • 🦴 Knochen & Knorpel 
  • 🫙 Öle 
  • 🐾 Fell 

Das entspricht dem, was ein Hund in freier Wildbahn über mehrere Beutezüge hinweg aufnehmen würde – eine natürliche, vollständige Ernährung, die sich über die Zeit zusammensetzt. 

Was das für dich im Alltag bedeutet: 

  • Keine tägliche Nährstoffkontrolle 
  • Kein Selbstmischen oder Abwiegen 
  • Das Konzept übernimmt die Planung 
  • Auf Wunsch: individueller Futterplan, abgestimmt auf den eigenen Hund 

Viele Halter berichten nach der Umstellung von positiven Veränderungen – gesündere Darmflora, glänzenderes Fell, mehr Energie und ausgeglicheneres Verhalten. Das sind Erfahrungswerte, keine Garantien. Aber sie decken sich mit dem, was über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit bekannt ist: Was im Darm passiert, wirkt sich auf den gesamten Körper aus. 

Für wen ist eine fertige Rohfütterung als Alternative zum BARFen sinnvoll?

Fertig portioniertes Rohfutter ist nicht für jeden die richtige Wahl – und das muss es auch nicht sein. Wer Zeit, Kapazität, Lust und das notwendige Wissen hat, klassisch zu BARFen, erreicht mit der richtigen Umsetzung dasselbe Ziel. Es geht auch nicht darum, welcher Weg besser ist. Es geht darum, welcher Weg zum eigenen Alltag und deinem Vierbeiner passt. 

Ein fertiges Rohfutter-Konzept kann sinnvoll sein für Menschen, die: 

  • die Idee hinter der Rohfütterung überzeugt, der tägliche Aufwand des klassischen BARFens aber nicht in den Alltag passt 
  • sichergehen möchten, dass die Nährstoffversorgung ihres Hundes stimmt – ohne selbst Ernährungsexperte werden zu müssen 
  • Wert auf Transparenz über Zutaten und Herkunft legen und industriellem Fertigfutter skeptisch gegenüberstehen 
  • einfach mit BARFen anfangen möchten, ohne monatelange Einarbeitung und das Risiko, etwas falsch zu machen 

Kurz gesagt: Wer das Ziel teilt – eine natürliche, artgerechte Ernährung für den eigenen Hund – aber einen einfacheren Weg sucht, findet in diesem Ansatz eine ehrliche Antwort.

Vorteilspakete auf Tisch

Einfach ausprobieren – so gelingt der erste Schritt

Wer das Konzept kennenlernen möchte, muss nicht sofort alles umstellen. Mit dem Schnupperpaket von Libaroh gibt es die Möglichkeit, das Futter und das Prinzip in Ruhe auszuprobieren – ohne Verpflichtung und ohne großen Aufwand. Wer seinen Hund behutsam umstellen möchte, findet im Sanfter-Wechsel-Paket eine Schritt-für-Schritt-Begleitung für den Übergang. 

Bei Fragen zur Fütterung oder zur richtigen Zusammensetzung steht das Libaroh-Team für eine kostenlose Ernährungsberatung zur Verfügung. 

Zu den Vorteilspaketen →

 

Häufige Fragen zur Rohfütterung & zur Alternative zum BARFen

Was ist der Unterschied zwischen BARFen und fertig portioniertem Rohfutter?

Beim klassischen BARFen stellst du die Mahlzeiten deines Hundes selbst zusammen – du kaufst die einzelnen Zutaten, berechnest die Nährstoffverhältnisse und portionierst alles eigenständig. Fertig portioniertes Rohfutter wie das von Libaroh übernimmt genau diese Schritte für dich. Was im Napf landet, wurde nach demselben Prinzip zusammengestellt – rohes, naturbelassenes Futter, aber ohne den täglichen Aufwand.

Neugierig, wie das in der Praxis aussieht? Probiere es einfach aus – mit dem Libaroh-Schnupperpaket.

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Ist fertig portioniertes Rohfutter genauso natürlich wie selbst zusammengestelltes BARF?

Ja – vorausgesetzt, die Zutaten sind hochwertig und unverarbeitet. Bei Libaroh besteht das Futter aus frischem Rohfleisch aus Deutschland und kommt ohne Konservierungsstoffe, Zucker oder künstliche Zusätze aus. Die Zusammensetzung orientiert sich am natürlichen Beuteschema des Hundes und bildet dieses über einen 7-Tage-Turnus vollständig ab.

Du möchtest genau verstehen, wie der 7-Tage-Turnus funktioniert und was dahintersteckt? In unserem Ernährungskonzept erklären wir dir alles im Detail.

Zum Ernährungskonzept →

Bekommt mein Hund mit dem Libaroh®-Konzept wirklich alle Nährstoffe, die er braucht?

Das ist das Ziel des 7-Tage-Turnus: Innerhalb einer Woche enthält das Futter alle essenziellen Bestandteile – Fleisch, Blut, Fett, Innereien, Mägen, Knochen, Knorpel, Öle und Fell.

Und wer es noch persönlicher mag: Bei Libaroh kannst du dir zusätzlich einen individuellen Futterplan erstellen lassen – basierend auf dem bewährten 7-Tage-Turnus, aber fein abgestimmt auf Alter, Gewicht und die ganz eigenen Bedürfnisse deines Vierbeiners. Unverbindlich und kostenfrei.

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Ist die Umstellung auf Rohfutter schwierig?

Nein – die Umstellung ist einfacher, als viele denken. Du kannst direkt starten, solange du mit dem richtigen Rohfutter beginnst. Wichtig ist dabei, das passende Paket für deinen Hund zu wählen – je nachdem, ob er bisher industrielles Fertigfutter bekommen hat oder bereits Erfahrung mit Rohfutter mitbringt

Beim Schnupperpaket und beim Sanfter-Wechsel-Paket erhältst du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dich durch die Umstellung begleitet. Wer besonders behutsam starten möchte, findet im Sanfter-Wechsel-Paket die ideale Einstiegslösung.

Für welche Hunde ist Rohfutter geeignet?

Grundsätzlich für alle Rassen, Altersgruppen und Bedürfnisse – ob Welpe, ausgewachsener Hund oder Senior, ob ernährungssensibel oder kerngesund.

Unser Team berät dich kostenlos und ganz individuell – damit du die beste Entscheidung für deinen Vierbeiner triffst.

Oder starte einfach direkt und überzeuge dich selbst.

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Was kostet Rohfutter im Vergleich zu herkömmlichem Futter?

Hochwertiges Rohfutter ist in der Regel teurer als industrielles Fertigfutter – das lässt sich nicht schönreden. Aber es lohnt sich, den Blick auf das große Ganze zu richten.

Was oft übersehen wird: Minderwertiges Futter kann langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen – von Verdauungsbeschwerden über Fellprobleme bis hin zu chronischen Erkrankungen. Tierarztbesuche, Medikamente und Sonderfutter summieren sich schnell zu Kosten, die weit über dem Preis eines hochwertigen Rohfutters liegen.

Viele Halter berichten nach der Umstellung von weniger Tierarztbesuchen, einem gesünderen Darm und mehr Energie ihres Lieblings. Rohfutter ist daher weniger ein Kostenfaktor als eine langfristige sowie nachhaltige Investition – in die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Hundes.


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